Energie

In mei­nem Roman ‘Tris­pi­ro-Zurück zu dir’ fin­den sich zahl­rei­che Anklän­ge an ener­ge­ti­sche Metho­den, mit denen ich mich seit Jah­ren beschäf­ti­ge und teil­wei­se auch arbei­te. Mei­nen Ein­stieg mach­te vor fast 20 Jah­ren die asia­ti­sche Raum­leh­re ‘Feng Shui’, die auch als ‘Akku­punk­tur im Raum’ bezeich­net wird. Mit ihrer Hil­fe lässt sich das Lebens­um­feld eines Men­schen har­mo­ni­sie­ren und opti­mal an sei­ne Bedürf­nis­se sowie zeit­li­che Qua­li­tä­ten anpas­sen. Das brach­te mich schnell in Kon­takt mit ver­wand­ten Dis­zi­pli­nen wie der Geo­man­tie und Radi­äs­the­sie und mach­te mich neu­gie­rig auf die Anwen­dung von Sym­bo­len und Heil­stei­nen sowohl in Räu­men als auch auf der ganz per­sön­li­chen Ebe­ne. Her­aus­for­dern­de Lebens­si­tua­tio­nen brach­ten mich dazu, immer wie­der mei­ne Füh­ler aus­zu­stre­cken und etwas Neu­es aus­zu­pro­bie­ren. Man­che Metho­den, wie Rei­ki und Aura Soma, wur­den zu mei­nen stän­di­gen Beglei­tern. Sie sind wert­vol­len Werk­zeu­gen, um mir selbst, mei­ner Fami­lie und lie­ben Freun­den zu hel­fen. Und schließ­lich sind da noch die Jah­res­kreis­fes­te, die für mich zu einem lieb­ge­won­nen Ritu­al gewor­den sind. Durch sie habe ich gelernt, die Ener­gie der Jah­res­zei­ten und den Wan­del der Natur viel inten­si­ver wahr­zu­neh­men und bewusst dar­aus Kraft und Inspi­ra­ti­on für mei­nen All­tag zu schöp­fen.

Symbole

Der Begriff ‘Sym­bol’ wird im Deut­schen nicht ein­heit­lich ver­wen­det. In die­sem Zusam­men­hang beschreibt er ein wahr­nehm­ba­res Zei­chen, das stell­ver­tre­tend für etwas nicht Wahr­nehm­ba­res, also eine Idee oder ein Kon­zept steht. Bei einem Sym­bol kann es sich um ein Zei­chen, Wör­ter oder auch Bil­der han­deln. Man­che Sym­bo­le wir­ken nicht nur auf unser Den­ken, son­dern auch auf fein­stoff­li­cher Ebe­ne. Ursprüng­lich aus einer bestimm­ten Kul­tur oder Reli­gi­on stam­mend, wird ihre Bedeu­tung über zeit­li­che, räum­li­che und ide­el­le Gren­zen hin­weg ver­stan­den. Ihre Wir­kung ist also sozu­sa­gen zeit­los und uni­ver­sell.

Heilsteine

Bei soge­nann­ten ‘Heil­stei­nen’ han­delt es sich um Edel- oder Halb­edel­stei­ne, denen eine beson­de­re Heil­wir­kung nach­ge­sagt wird. In der Lit­ho­the­ra­pie (Edel­stein­heil­kun­de) geht man davon aus, dass die elek­tro­ma­gne­ti­sche Strah­lung die­ser Stei­ne, die unver­wech­sel­ba­re Schwin­gung, sowie ihre Far­be und Form direkt auf die Umge­bung ein­wirkt. Das gilt auch für den mensch­li­chen Orga­nis­mus, der durch die Schwin­gungs­en­er­gie sowohl phy­sisch als auch psy­chisch ange­regt wer­den kann. Die Stei­ne kön­nen je nach Grö­ße im Raum auf­ge­stellt wer­den, zur Anrei­che­rung von Was­ser ver­wen­det, oder als Schmuck­stück direkt am Kör­per getra­gen wer­den.

Jahreskreisfeste

Der ste­ti­ge Wan­del in der Natur und im Kos­mos spie­gelt sich in Ebbe und Flut, im Wech­sel der Jah­res­zei­ten, des Son­nen­stands, aber auch der Mond­zy­klen wider. Alles, was lebt und wächst, ist ein­ge­bun­den in die­sen Wech­sel. Ein Ver­ständ­nis für die­se Kreis­läu­fe ver­bes­sert somit  die Wahr­neh­mung der mensch­li­chen Zyklen und dar­über hin­aus des sehr per­sön­li­chen eige­nen Wand­lungs­pha­sen. Jah­res­kreis­fes­ten zu fei­ern hilft, die unter­schied­li­chen Ener­gi­en und ‘Wen­de­punk­te im Jah­res­ka­len­der’ bewusst zu zele­brie­ren, sich dar­auf ein­zu­stim­men und sie auch für die ganz per­sön­li­che Ent­wick­lung zu nut­zen. 

Feng Shui

Feng Shui, zu deutsch ‘Wind’ und ‘Was­ser’, basiert auf der tao­is­ti­schen Vor­stel­lung, dass alles, also auch die soge­nann­te unbe­leb­te Mate­rie, von  Lebens­en­er­gie (dem soge­nann­ten Ch’i) durch­drun­gen wird. Die Kunst besteht dar­in, die­se sub­ti­len Ener­gi­en wahr­zu­neh­men, Stö­run­gen zu erken­nen und durch geziel­te Maß­nah­men den Ener­gie­fluss zu har­mo­ni­sie­ren. So kann eine Ver­bes­se­rung der Gesund­heit und der Leis­tungs­fä­hig­keit erzielt wer­den. Dabei bedient man sich ver­schie­de­ner Metho­den  zur Ana­ly­se der Ener­gie der Räu­me und ihrer Nut­zer , um eine best­mög­li­che Har­mo­ni­sie­rung für den Men­schen zu errei­chen.

Geomantie

Das Wort Geo­man­tie oder Geo­man­tik stammt aus dem Grie­chi­schen und bedeu­tet soviel wie ‘Weis­sa­gung aus der Erde’. Die­se Leh­re, die in unse­ren Brei­ten seit dem 12. Jahr­hun­dert bekannt ist, jedoch lan­ge Zeit über in Ver­ges­sen­heit gera­ten war, wird manch­mal  als euro­päi­sches Feng Shui bezeich­net. Sie  befasst sich mit dem Erken­nen von Kraf­t­or­ten durch die Wahr­neh­mung von Ener­gie­strö­men und der Har­mo­ni­sie­rung, bezie­hungs­wei­se Hei­lung von Plät­zen. Mög­li­che Anwen­dungs­be­rei­che kön­nen Archi­tek­tur, Städ­te­bau, der Flä­chen­wid­mungs­plan, aber auch Fra­gen des Natur­schut­zes oder die Gestal­tung von Tou­ris­mus sein.

Radiästhesie

Unter Radi­äs­the­sie ver­steht man die Fähig­keit eines Men­schen, bestimm­te in der Natur vor­kom­men­de Ein­fluss­zo­nen mit sei­nem Kör­per zu erfas­sen und die Reak­ti­on mit Hil­fe eines geeig­ne­ten Gerä­tes (Pen­del, Wün­schel­ru­te, Bio­ten­sor) anzu­zei­gen. Um ein Feld zwi­schen zwei Ener­gie­trä­gern wahr­zu­neh­men zu kön­nen, ist neben pro­fun­den Kennt­nis­sen der Zusam­men­hän­ge auch ein unvor­ein­ge­nom­me­nes Welt­bild wich­ti­ge Vor­aus­set­zung. Bei der Beur­tei­lung eines Plat­zes berück­sich­tigt der Radi­äs­thet auch die Aus­wir­kun­gen bau­bio­lo­gi­scher und tech­ni­scher Ein­flüs­se, was beson­ders für einen guten, stö­rungs­frei­en Schlaf­platz wich­tig ist.

Aura Soma

Aura Soma ist ein stän­dig wach­sen­des Farb­sys­tem, das von der Eng­län­de­rin Vicky Wall vor 35 Jah­ren begrün­det wur­de. Herz­stück des Sys­tems sind die soge­nann­ten Equi­li­bri­um-Farb­kom­bi­na­tio­nen. Jede Fla­sche besteht aus zwei Pha­sen, einer Wäss­ri­gen und einer Öli­gen. Vor dem Auf­tra­gen auf die Haut wer­den sie geschüt­telt, sodass sich eine  Emul­si­on bil­det. Die Fläsch­chen ent­hal­ten sowohl die Ener­gi­en der Far­ben, als auch der Kräu­ter, Edel­stei­ne und äthe­ri­schen Öle, die bei der Her­stel­lung ver­wen­det wer­den. Aura-Soma ist ein umfas­sen­des Sys­tem, das die ver­schie­de­nen Gebie­te  Farb‑, Licht‑, Mine­ra­li­en- und Aro­ma­the­ra­pie ver­eint und durch die aus­ge­wo­ge­ne Kom­bi­na­ti­on har­mo­ni­sie­rend auf der kör­per­li­chen, emo­tio­na­len, men­ta­len und spi­ri­tu­el­len Ebe­ne wirkt. 

Reiki

Der Begriff Rei­ki stammt aus dem Japa­ni­schen und bedeu­tet soviel wie ‘uni­ver­sel­le Lebens­en­er­gie’, aber auch die Fähig­keit, die­se Ener­gie zu kana­li­sie­ren. Der Legen­de nach wur­de es um 1920 von Dr. Mikao Usui, dem Direk­tor einer christ­li­chen Mis­si­ons­schu­le in Kyo­to, wie­der­ent­deckt. Durch das Auf­le­gen der Hän­de  und Ver­wen­dung spe­zi­el­ler Sym­bo­le wer­den die Selbst­hei­lungs­kräf­te des Kör­pers ange­regt. Rei­ki ist eine sanf­te Metho­de zur Har­mo­ni­sie­rung phy­si­scher und psy­chi­scher Abläu­fe im Kör­per. Sie dient sowohl zur Gesund­heits­vor­sor­ge als auch zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung. Rei­ki ersetzt weder Arzt, noch Medi­ka­men­te oder ver­ord­ne­te The­ra­pi­en, kann jedoch par­al­lel zu jeder medi­zi­ni­schen oder alter­na­tiv­me­di­zi­ni­schen Behand­lung ange­wandt wer­den.

Meditation

Was alles unter dem Begriff ‘Medi­ta­ti­on’ läuft, ist ein weit­läu­fi­ges Feld und gleicht mitt­ler­wei­le einer Wis­sen­schaft, die es nicht  leicht macht, einen Ein­stieg zu fin­den. Es bedarf jedoch nicht immer gleich  kom­pli­zier­ter Erklä­run­gen, um sich der­ar­ti­ge Aus­zei­ten vom hek­ti­schen All­tag zu schaf­fen. Medi­ta­ti­on beginnt bereits damit, ein­fach still zu sein, den eige­nen Atem zu beob­ach­ten und ohne Erwar­tun­gen alles zu akzep­tie­ren, was in die­sem Moment auf­taucht, ohne die Gedan­ken zu beur­tei­len. Durch regel­mä­ßi­ges Üben kann der Prak­ti­zie­ren­de Ein­fluss auf sei­ne men­ta­len Pro­zes­se neh­men und auf die­se Wei­se sein kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den stei­gern. So wird zum Bei­spiel das Immun­sys­tem, Herz und Kreis­lauf gestärkt und Angst­zu­stän­de kön­nen gemil­dert wer­den.