Lass dir dei­nen Text vom Regen dik­tie­ren.”

Ich lie­be den Regen! Wenn ich mir die Zeit neh­me, ihn bewusst wahr­zu­neh­men, ist er ein Ver­stär­ker für all mei­ne Sin­ne:
Die Far­ben wer­den inten­si­ver, mein Geruchs­sinn bekommt einen Kick und die Musik der Regen­trop­fen berührt mei­ne See­le.
Manch­mal ist es das sanf­te Trom­meln auf herbst­li­chem Laub, dass ein Tor öff­net, durch das eine Geschich­te hin­durch­schlüp­fen kann. Dann wie­der­um reißt mich das Pras­seln eines hef­ti­gen Regen­gus­ses aus mei­nen All­tags­ge­dan­ken und nimmt mich mit ins Reich der Fan­ta­sie. Ein Blatt, regen­nass und glän­zend, winkt mir zu und will bewun­dert wer­den. Ich spü­re, wie Was­ser­trop­fen mein Gesicht strei­cheln, mich erfri­schen. Und stre­cke die Zun­ge her­aus, um den Geschmack des Regens aus­zu­kos­ten.

All das öff­net und wei­tet den Raum unse­rer inne­ren Stil­le. Jenen wert­vol­len Zustand, der in mei­nen Augen unab­ding­bar ist, um die Wor­te zu ver­neh­men, die ‘durch mich als Autorin gebo­ren wer­den dür­fen’.

Sanf­ter Regen buhlt nicht um unse­re Auf­merk­sam­keit. Manch­mal wer­ten wir ihn sogar ab, indem wir uns ärgern, dass die Son­ne gera­de nicht scheint. All­zu oft neh­men wir ihn als selbst­ver­ständ­lich hin. Aber was, wenn wir den Regen als Quel­le unse­rer Inspi­ra­ti­on ent­de­cken könn­ten. Beson­ders in den Momen­ten, wo wir ‘für so etwas’ schein­bar kei­ne Zeit haben. Wer es ein­mal ver­sucht hat weiß: Ein Regen­tag ist ein Geschenk!

Inspi­rie­ren­de Momen­te der Stil­le und des Schrei­bens wünscht dir
Michae­la De Pre

Der Regen lässt nicht nur die Pflan­zen auf­blü­hen!

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